Sandra Schäfer
Bronze DM2016

Patrick Schulte
Westfälischer Jugendmeister 2016

Simone Balzer
Bronze Westfälische Meisterschaft 2016

Cornelia Zipfel
Stever-,Ruhr-,Lippemeisterin 2016

Philipp Schulte
Nachwuchschampionat Westfalen 2015

Laura Gläser
Märkische Meisterin 2015

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Taco Salat für das Turnier

Rezept Takko Salat 
  
  
Nacheinander in eine Schüssel geben: 
  
1 Kopf Eisbergsalat 
2/3 von der Marinade 
  
Marinade:         Öl (6-8 Eßl.) 
                        Zitrone 
                        Salz/Pfeffer 
                        1 Knoblauchzehe 
                        Zucker 
                        (alles abschmecken) 
  
1 Dose Mais und/oder Kidneybohnen (was man lieber mag) 
2 Paprika 
500 g gebr. Hackfleisch (gemischt) würzen mit Salz, Pfeffer 
Salza Sauce (von Maggi) 
2 Becher Schmand 
Rest Marinade 
Zum Schluss kurz vorm Verzehr eine Tüte Takkos.

Trainingsplatz herrichten

 

Wer kennt das Problem nicht? Eine geeignete Wiese soll zeitweise zum Training genutzt werden. Bahnpunkte und Reiter kosten aber viel Geld, somit entsteht ein großer Aufwand.

Wir möchten zeigen, dass dies nicht so sein muss. Zunächst wählt man einen geeigneten Platz für ein Viereck der Größe 40 x 80 m aus. Hierzu sollte man möglichst mit einem Messrad (kann eventuell bei einem Sportverein geliehen werden, oder ist für um die 40,- € im Internet erhältlich) den Platz auf eine Größe von 45 auf 85 m ausmessen, damit das Viereck gut gestellt werden kann. Mit einer Hilfsperson immer wieder die Maße überprüfen. Reiter müssen nicht teuer sein, Sie sind einfach hergestellt aus Deckenpaneelen weiss aus Kunststoff und Dachlattenstücken mit einem Klappschanier. Die nachfolgenden Bilder zeigen, wie wir diese kostengünstig hergestellt haben:

 Auch die Bahnpunkte lassen sich mit Bordmitteln günstig herstellen. Hierzu besorgt man sich leere Kanister oder, wie in unserem Fall, Aluminiumkanister. Diese lackiert man dann weiß, wegen der Optik, und malt oder klebt die Bahnpunkte auf. Wir haben uns für die Klebevariante entschieden. Ein guter Foliendrucker kann die für das Viereck benötigten Buchstaben C, M, B, F, A, K, E, H und vier Zirkelpunkte für ca. 40,-€ herstellen. Die Buchstaben sollten eine Größe von 15-25 cm haben. Dann werden die Kanister mit Wasser gefüllt, so kann der Wind Ihnen nichts anhaben. Wenn die Wiese wieder benötigt wird einfach das Wasser auskippen und schon kann man die leichten Kanister gut entfernen und lagern.

Kutscheninspektion

Quelle: Unser Partner Fahrsportkontor Wuppertal
Quelle: Unser Kutschenpartner "Fahrsportkontor Wuppertal"

Die grüne Saison steht vor der Tür – die ersten Turniere sind vielleicht schon genannt, allerhöchste Zeit für einige Informationen zur Kutschenwartung!

 
Es besteht bei einigen Kutschenherstellern die Möglichkeit, eine Art Inspektion durchführen zu lassen, um diese Kosten eventuell einzusparen möchten wir hier aufführen, was man mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst am geliebten Wagen an Wartungsarbeiten durchführen kann. 

> Spiel der Radlager kontrollieren, ggf. nachziehen (handfest und eine viertel Umdrehung wieder zurück) 
> Kontrolle ob genug Bremsbelag auf den Bremsen ist 
> Radlager abschmieren mit einer Fettpresse 2-3 Hub pro Rad 
> Drehkranz fetten (am besten mit 2 Personen, einer dreht langsam nach links und rechts und einer schmiert ab 
> Bremsflüssigkeit kontrollieren und ggf. auffüllen 

Und hier noch die wichtigsten Anforderungen aus der LPO für das Turnier:

Generelle Anforderungen:

Sofern nicht anders ausgeschrieben 2-Achser, im Gelände nur 2-Achser! 
Ab Klasse A sind Lampen Pflicht, mit Kerzen, die zumindest einmal angebrannt sind, um den Funktionstest durchgeführt zu haben.

Seitliche Reflektoren (kosten 0,5 Abzug, wenn nicht vorhanden!) und runde Reflektoren hinten sind Pflicht. 

In Klasse E sind bei den 1-Achsern auch Räder mit "Fahrradspeichen" erlaubt. In Klasse E,A+M sind auch luftbereifte Wagen erlaubt. ACHTUNG: Aus sicherheitsrelevanten Gründen sollten im Gelände möglichst Wagen, die nicht luftbereift sind genutzt werden. Luftbereifte Räder können im Geländehindernis an Hölzern einen "Hochschraubeeffekt" auslösen und zum Umkippen des Wagens führen!

Gewichte im Gelände (In der Dressur und im Kegelparcours sind keine Gewichte vorgeschrieben!):

Für Klasse A + M gelten:

Typ                         Pony / Pferd
Einspänner :          90 kg / 150kg
Zweispänner:        225kg /  350kg
Vierspänner:         300kg / 600kg

in Kl.A und M darf mit Zweispännerwagen Vierspännig gefahren werden.

Spurbreite:

Gelände immer mindestens 125 cm

Dressur und Hindernis :

Ponys Klasse E, A und M max. 140cm, Klasse S min. 138cm
Pferde Einspänner wie Pony Einspänner
Pferde Zweispänner Klasse E, A+M max. 150cm, Klasse S min.148cm
Pferde Vierspänner Klasse E, A+M max 160cm, Klasse S min 158cm 

 

Turniercheckliste

Die Turniersaison steht an. Damit einem gelungenen Start nichts im Wege steht, sollte man gut vorbereitet sein, damit auf dem Turnierplatz keine Hektik ausbricht.

Die Aufregung sollte sich an der anstehenden Prüfung ausrichten und nicht auf fehlende Ausrüstung.

Hier hilft eine Checkliste, die man mit dem Beifahrer und Helfern jetzt schon erstellen kann, damit zum ersten Turnier alles auch zur Verfügung steht. Man kann Material und Ausrüstung auflisten. Außerdem kann man sich auch eine zusätzliche Checkliste für den Turnier-Ablauf erstellen.

Ein Beispiel können Sie hier ansehen und zur Benutzung herunterladen. Sicher gibt es für jedes Team noch individuelle Dinge, die man ergänzen sollte.

{pdf}http://www.fsg-westfalen.de/images/Checkliste.pdf{/pdf}

Für den Turniereinsteiger hier noch einiges zum Ablauf:

Sie bekommen eine Nenn-Bestätigung über Neon, die Sie sich ausdrucken sollten. Auf der Bestätigung steht die Zeiteinteilung, Prüfungsnummern der genannten Prüfungen, Kopfnummern des Pferdes (der Pferde), Gespannnummer. 

Achten Sie darauf,  ob Ihre Prüfung schon einen Tag vorher abgehakt werden muss. d.h. Sie bestätigen der Meldestelle, dass Sie auch wirklich Teilnehmen und mit in die Starterliste aufgenommen werden.  Sie müssen spätestens 1 Stunde vor Meldeschluss abgehakt sein. Dann sollten auch die Starterlisten zur Verfügung stehen, auf der Sie einsehen können, wann Sie ungefähr an der Reihe sind.

Der Hindernis - Parcours muss vor Prüfungsbeginn angesehen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Fahrer die Kleiderordnung beachtet und das Beifahrer nicht mitgehen dürfen (es sei denn, sie sind auch gleichzeitig Ausbilder). Die Spurbreite wird auf dem Abfahrplatz gemessen.

Für die Strecken im Gelände bieten die meisten Turnierausrichter eine geführte Besichtigung. Die Termine hierfür hängen meistens an der Meldestelle oder werden über Lautsprecher durchgegeben. Die Hindernisse sollte jeder mit seinem Beifahrer abgehen um die besten Wege für sich und sein Gespann herauszufinden.

Achten Sie immer darauf, dass kein Tor Rückwärts durchfahren wird.

Einige wichtige Hinweise:

  - Kommen Sie in die Zielgasse, dürfen nur noch 2 Galoppsprünge gemacht werden.

  - Achten Sie auf die vorgeschrieben Zeiten, damit Sie keine Strafpunkte bekommen

  - Schauen Sie sich die Pflichttore an, die gefahren werden müssen 

Um den Einstieg zu erleichtern, suchen Sie sich Unterstützung von einem erfahrenen Turnierfahrer, vom Verein oder vom Ausbilder. Auf jedem Turnier finden Sie aber auch sicher freundliche Mitstreiter, die Ihnen weiterhelfen können.

Winterzeit ist Erkältungszeit

Auch unsere lieben Vierbeiner sind vor Husten in der kalten Jahreszeit nicht gefeit. Nachfolgend erhaltet ihr ein Rezept, wie man einen Hustensaft selbst zubereiten kann, der den Pferden schmeckt und dazu auch noch sehr gut hilft. Oft sind die guten alten "Hausmittelchen" ja schon ausreichend um eine Besserung zu erreichen, wobei man natürlich immer selbst abwägen muss doch tierärztlichen Rat zu suchen. 


Ihr braucht: 

3 Liter Wasser 
1 große Gemüsezwiebel 
1 Tüte Lakritzsalmiakpastillen 
1 Tüte Hustenbonbons z.B. EmEukal 
1 Glas Honig 
1 Packung Hustentee 

Die Zwiebel in 1,5 Liter Wasser ca 15 min kochen und wieder herausnehmen. Die Hustenbonbons und Salmiakpastillen darin auflösen (nicht mehr kochen). Den Rest Wasser kochen und mit Hustentee etwas ziehen lassen. Den Hustentee und das Glas Honig mit zum Zwiebelwasser geben, umrühren - fertig! 

Neue LPO 2013 - das ändert sich

In der überarbeiteten LPO 2013 betreffen einige Änderungen auch uns Fahrer. Wir haben hier nochmals die Änderungen / Neuerungen aufgelistet:

(Quelle: fn-press, Deutsche Reiterliche Vereinigung Warendorf)

Warendorf (fn-press). Im kommenden Jahr tritt die neue Leistungs-Prüfungs-Ordnung in Kraft. Eine der wichtigsten Änderungen, die Einteilung in „offene“ und „geschlossene“ Prüfungen, betrifft die Fahrer zwar nicht, dennoch wurden auch im Fahrsport verschiedene zeitgemäße Neuerungen eingeführt. Nicht mehr der LPO zugeordnet sind alle Prüfungen aus dem Bereich Gespannkontrolle und Traditionsprüfungen. Diese haben ihren Platz künftig in der WBO. Und das ist neu: 

§ 40 

Dieser Paragraph regelt nunmehr verbindlich, dass bei Geländeprüfungen ein Arzt mit Erfahrung in der Versorgung schwerer Verletzungen vorgeschrieben ist, zusätzlich zu der vorgeschriebenen Anwesenheit eines Sanitätsdienstes. 

§ 41

Pflicht ist künftig auch die Anwesenheit eines Parcourschefassistenten in allen Gelände- und Hindernisprüfungen der Klasse S. Allerdings ist der Begriff nicht definiert und man muss darunter keinen geprüften Parcourschef verstehen, sondern ggf. auch einen fachlich versierten zuverlässigen Helfer.

§ 56 

Zu einer der wichtigsten Änderungen der LPO gehört auch die „Richter-Rotation“, die für den Reit- und Fahrsport gilt. Danach dürfen Richter / TD nicht in mehr als fünf aufeinander folgenden Jahren auf einem Turnier tätig sein. Pro Veranstaltungsjahr ist mindestens ein Richter auszutauschen.

§ 69 

Fahrer und Beifahrer unter 18 Jahren müssen nun auch in Dressur und Hindernisfahren – übrigens auch auf dem Vorbereitungsplatz – einen Helm tragen. Dies wurde vom Reitsport analog übernommen.  

§ 71

Die Verwendung zusätzlicher Schlaufen auf den Leinen ist nur beim Hindernisfahren und in den Geländeprüfungen erlaubt. Hintergeschirr bzw. dieses kombiniert mit Schlagriemen ist bei Einspännern und auch bei den Tandem- und Randomgabelpferden vorgeschrieben. 

Ballonreifen nunmehr auch zugelassen bei Geländeprüfungen bis Klasse M.

§ 320 ff

Eine neue Prüfungsform für den vierbeinigen Nachwuchs ist die Fahrpferdeprüfung für drei- und vierjährige Pferde. Diese „Materialprüfung“ für Fahrpferde in Anlehnung an das Reiten soll dazu dienen, die Youngster an den Sport heranzuführen.

§ 390 

Die Eignungsprüfungen werden nunmehr in Klassen unterteilt. Klasse A für vier- bis sechsjährige Pferde; die Fünf- bis Siebenjährigen stellen sich in der Klasse M vor. Eine Überarbeitung der bisherigen Aufgaben, altersspezifisch abgegrenzt, ist demnächst im Aufgabenheft zu finden. 

§ 712

Wie in der gerittenen Dressur gibt es künftig eine Einteilung der Richtverfahren in das „Richten mit Einzelnoten gemäß Notenbogen“ (bisher getrenntes Richten) und das „Richten mit (Gesamt-)Wertnote“ (bisher gemeinsames Richten). Letzteres gibt es künftig in der Klasse S nicht mehr; es wurde eigentlich auch nie ausgeschrieben. Neu ist die Möglichkeit in der Klasse A, dass die Richter an getrennten Positionen sitzen und jeweils eine Wertnote für die Vorstellung geben. Diese werden dann addiert und durch die Zahl der Richter geteilt. Eine Idee, die schon probeweise bei den Deutschen Jugendmeisterschaften ein positives Echo fand. Das Richten mit Einzelnoten für die Lektionen ist in der Klasse M zugelassen und in der Klasse S vorgeschrieben. Die Summen der Einzelnoten sind übrigens unverzüglich bekannt zu geben. Üblicherweise durch Lautsprecher. 

§ 714

Eine deutliche Nichtanwendung des Achenbachschen Fahrsystems in Dressur und Gebrauchsprüfung bis Klasse M führt in Zukunft nicht mehr mit Ausschluss geahndet, sondern nur noch mit Strafpunkten (0,5 bzw. 5 Punkte).

§ 721

Beim Hindernisfahren zählen nur die Vorfälle, die sich zwischen Start- und Ziellinie abspielen. 

§ 722

In Angleichung an das bestehende FEI Regelwerk wird beim Überschreitung der erlaubten Zeit diese in hundertstel Sekunden gemessen und dann mit 0,5 multipliziert. 

Das Strafpunktekonto beim Führen eines Gespannes durch den Beifahrer in einem Hindernis im Kegelparcours erhöht sich deutlich von bisher 5 auf 20 Punkte.

§ 723

Die Anforderungen an die Teilnehmer beim Hindernisfahren haben sich grundlegend erhöht. In der Klasse E hat der Parcourschef den Spielraum für eine Zugabe zur hinteren Spurbreite von 35 bis 45 cm, in der Klasse M von 25 bis 35 cm (Ein- und  Zweispänner) sowie 35 bis 45 cm bei den Vierspännern und 30 bis 50 cm bei den Mehrspännern.

In der Klasse S sieht das wie folgt aus: Bei den Einspänner Ponys und Pferden sowie den Zweispänner Ponys und Pferden kann ein Zuschlag von 15 bis 40 cm gewählt werden, bei den Vierspänner Ponys und Pferden von nunmehr 25 bis 40 cm. 

§ 732 

Nach intensiver Diskussion ist hier jetzt klargestellt: Das Durchfahren weiterer Tore eines Mehrfachhindernisses nach dem Abläuten wird nicht geahndet. 

§ 752

Neu in die LPO aufgenommen wurde die Gelände-Kurz-LP nach dem Vorbild der Vielseitigkeitsprüfungen. Die Phasen A und D können zu einer „Aufwärmphase“ in Form einer vorgegebenen Strecke oder auf einem großen Platz zusammengefasst werden. In der Geländeprüfung wurde die Höchstzeit für die Phase D (Schritt) auf die doppelte der erlaubten Zeit heraufgesetzt.

Vorsätzliches Traben oder Galoppieren eines ganzen Gespannes in Phase D – auch Einspänner – führt zum Ausschluss. 

Nach dem letzten Hindernis darf in Zukunft bis 30 m – statt bisher 25 m - angehalten werden, um die Anspannung im Allgemeinen zu kontrollieren – nicht nur zur Reparatur der mit Strafpunkten bedachten Fälle.

§ 759

Hier ist geregelt, dass im Falle des Fixierens des Fahrers mittels Gurt das Ende des Gurtes nur in der Hand gehalten werden darf. Aus Sicherheitsgründen ist keinerlei andere Fixierung erlaubt und führt zum Ausschluss.

§ 762 

Auch die Teilnahme eines Pferdes in verschiedenen Kombinierten Prüfungen ist nunmehr eindeutig geregelt: Vorbehaltlich der §§ 66.3 und 66.4 und der genehmigten Ausschreibung kann ein Pferd in mehreren Teilprüfungen verschiedener Kombinierter Prüfungen eingesetzt werden. Bisher war diese Regelung nicht eindeutig und wurde von LK zu LK unterschiedlich interpretiert. 

Wenn ein Fahrer in einer Teilprüfung einer Kombinierten Prüfung ausscheidet, scheidet er auch in der Kombi grundsätzlich aus.