Sandra Schäfer
Bronze DM2016

Simone Balzer
Bronze Westfälische Meisterschaft 2016

Philipp Schulte
Nachwuchschampionat Westfalen 2015

Laura Gläser
Märkische Meisterin 2015

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Die folgenden LPO Anpassungen im Bereich Fahren erwarten uns im Jahr 2014. Im Text sind Änderungen kursiv und Streichungen gekennzeichnet. Weitere Informationen erhält man bei der FN in Warendorf!

Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) 2013 – Änderungen/Ergänzungen zum 1.1.2014

Gemäß Beschluss des Beirates des FN-Bereichs Sport treten nachfolgend aufgeführte LPO-Änderungen zum 1.1.2014 in Kraft:

Teil A – Allgemeine Bestimmungen

IX. Ausrüstung von Teilnehmern und Pferden


Seite 86/87 


§ 71
Ausrüstung der Fahrpferde sowie der Gespanne

...


D. Wagen

I. Gebrauchs- und Eignungs-LP Dressur- und Hindernisfahr-LP Kl. E bis S

...

Drehkranzbremse und Lenkverzögerung sind zulässig.
Die Docken müssen am äußersten seitlichen Ende der Bracke angebracht sein und dürfen nicht verändert werden; die Stränge müssen an den äußeren Enden der Ortscheite (diese für Pferde mindestens 60 55 cm [Ponys 55 50 cm] breit) oder an den Docken befestigt sein. Bracke und Ortscheit dürfen bei Zwei-, Vier-/Mehrspännern nicht schmaler sein als die äußere Spurbreite.


...

G. Vorbereitungsplatz

...

verboten.

Ein Beifahrer ist grundsätzlich vorgeschrieben; Ausnahme: bei Wagen ohne zusätzliche Sitzgelegenheit muss eine Hilfsperson zugegen sein.

Teil B – Besondere Bestimmungen

VII. Fahrprüfungen

2. Dressurprüfungen

Seite 165

§ 712 
Richtverfahren


...

B. Richten mit Einzelnoten


Dieses Verfahren ist für Dressurfahr-LP der Kl. M zugelassen, für Dressuraufgaben der Kl. S und Aufgaben der FEI vorgeschrieben. Jeder Richter erteilt für jede Lektion einer Aufgabe eine Einzelnote gemäß § 57.2.2. Bei Verwendung von Notenbogen sind nur volle und halbe Einzelnoten zulässig. Jede Einzelnote von 5 oder schlechter ist schriftlich zu begründen. Die Summen der Einzelnoten sind unverzüglich bekannt zu geben. Die Platzierung ergibt sich aus der Summe der Einzelnoten.
...

3. Hindernisfahren

Seite 169

§ 721 
Beurteilung und Richtverfahren/Bestimmungen für Stechen

...


2. Bestimmungen für Stechen/Siegerrunde

A. Stechen

...

5. Die Platzierung ist in nummerischer Reihenfolge nach erbrachter Leistung vorzunehmen, wobei ausgeschlossene Teilnehmer vor Teilnehmern rangieren, die nicht angetreten sind oder aufgegeben haben.
Treten jedoch alle für das Stechen qualifizierten Teilnehmer nicht an oder geben auf, so werden sie gleichplatziert auf dem letzten Platz der für das Stechen qualifizierten Teilnehmer.

...

4. Spezial-Hindernisfahren

Seite 179

§ 736 
Stil-Hindernisfahren (siehe auch Aufgabenheft Fahren)

...


2. Abgezogen werden bei:

...

            –  Einfahren ohne Peitsche bzw. Verlieren oder Niederlegen der Peitsche gemäß §714.2.4 entsprechend

            –  unkorrekter/unvollständiger Ausrüstung siehe gemäß § 714.2.6 entsprechend ... 


5. Gelände-LP

Seite 185

§ 752
 Anforderungen


...


Die Durchführung einer Gelände-LP ohne Wege- und Schrittstrecke (Phasen A und D) ist als Kurz-Gelände-LP möglich; Details, auch über die notwendige/vorgesehene Vorbereitung vor der Geländeprüfung, sind in der Ausschreibung festzulegen.
...

Seite 187/188/189

§ 753 
Bewertung


...


3. Hindernisfehler

...


b) Verlassen des Wagens (inkl. Deichsel) eines oder beider Beifahrer/s (ein erneutes Aufsteigen ist innerhalb eines Hindernisses bzw. bei Durchfahren der Ziellinie nicht erforderlich) je Vorkommnis 10 5 Strafpunkte        

...


d) Umkippen des Wagens

(schließt die Bestrafung unter b/ und c) ein)


60 Strafpunkte Ausschluss

 ...

4. Sonstige Strafpunkte

a) Absteigen

...

Ab- bzw. Wiederaufsteigen eines oder beider Beifahrer, solange sich das Gespann bewegt

10 5 Strafpunkte

f) Umkippen des Wagens im Verlauf der Geländeprüfung    

Ausschluss

7. Sicherheitsrelevante Vorkommnisse

...

... oder wenn ein Pferd über die Vorderbracke bzw. Deichsel oder einen Strang tritt, muss der Teilnehmer sofort anhalten und den Schaden durch den/die Beifahrer beheben lassen; ebenso muss nach Aufforderung durch einen Richter angehalten werden.
Nichtbeachtung (d.h. bei Fortsetzen der Fahrt ohne Korrektur) wird wie folgt geahndet.


a) bei gelösten Leinen, wenn ein Pferd über die Deichsel oder Vorderbracke
    oder ein Stangenpferd über den Strang eines Vorderpferdes tritt                   Ausschluss

b)  bei allen anderen Fällen von über den Strang treten eines Pferdes               30 Strafpunkte

c)  Klettern eines Mitglieds der Wagenbesatzung über Wagen, Deichsel und/oder Pferd/e  30 Strafpunkte

Bei gelöstem/n Strang/Strängen oder Aufhalter/n ist eine unmittelbare Behebung des Schadens vor Ausfahrt aus dem Hindernis nicht erforderlich; für derartige Vorfälle werden keine Strafpunkte vergeben.

6. Kombinierte-/Vielseitigkeits-Prüfungen für Fahrpferde

Seite 195

§ 763
 Bewertung

...


2.1 Dressurprüfung oder Gebrauchsprüfung

a) Dressur Fahr LP
Kl. E und A:

...

ergibt die Strafpunkte, zu denen dann die vom Richter bei C notierten Abzüge für Verfahren, Absteigen etc. hinzugerechnet werden.

...

Teil C – Rechtsordnung


FN Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln für den Pferdesport – ADMR – Listen der verbotenen Substanzen sowie der verbotenen Methoden

Seite 251

Anhang II
Liste der verbotenen Substanzen – unerlaubte Medikation (im Wettkampf verboten) ...
Grenzwerte gelten für:

–  Salizylsäure: 
in einer Konzentration ab 625.0 Mikrogramm pro Milliliter Urin oder 5.4 Mikrogramm pro Milliliter Blutplasma

–  Arsen: 
in einer Konzentration ab 0.3 Mikrogramm pro Milliliter Urin

–  Dimethylsulfoxid (DMSO): 
in einer Konzentration ab 15.0 Mikrogramm pro Milliliter Urin oder in einer Konzentration ab 1.0 Mikrogramm pro Milliliter Blutplasma

–  verfügbares CO2: 
in einer Konzentration ab 36 Millimol pro Liter Blutplasma

–  Theobromin: 
in einer Konzentration ab 2.0 Mikrogramm pro Milliliter Urin
in einer Konzentration ab 3.0 0.3 Mikrogramm pro Milliliter Plasma 


Teil D – Durchführungsbestimmungen (DB) Durchführungsbestimmungen zu § 63

Seite 285

III. Voraussetzungen für die Teilnahmemöglichkeit an „geschlossenen“ LP (Option A gem. LPO § 20.6.7):

–  Keinerlei Platzierungen in der zurückliegenden Saison (in der Zeit vom 01.10. des vorletzten bis 30.09. des letzten Jahres) mit mehr als drei verschiedenen Pferden in der betreffenden Disziplin (inkl. Aufbau-LP; exkl. Pony-LP und – auf Antrag – Mannschafts-LP, sowie Platzierungen, die mit Ponys errungen wurden), sofern eine Einstufung in Lkl. 4 und/oder höher erfolgt.

–  Keinerlei Teilnahme an LP der Kl. S*** und/oder höher der betreffenden Disziplin vom 01.10. des vorletzten Jahres bis zum 30.09. des Vorjahres

–  Einstufung in Lkl. D 2 bis 6 bzw. S 2 bis 6 sowie ggf. Lkl. „0“ („Schnupperlizenz“). 
Warendorf, 23. Mai und 12. Dezember 2013 


Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. (FN) – Bereich Sport –
gez. Friedrich Otto-Erley, Leiter

 

Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) 2013 – Redaktionelle Änderungen/Ergänzungen aufgrund der APO 2014 zum 1.1.2014 Teil A – Allgemeine Bestimmungen
II. Voraussetzungen für die Beteiligung im Pferdeleistungssport

Seite 32

§ 20
Reit-/Fahr-/Longenführer-/Voltigierausweis (FN-Jahresturnierlizenz)


...


3. Für die Erstausstellung eines Reit- bzw. Fahrausweises (FN-Jahresturnierlizenz) ist der Besitz des Reit- bzw. Fahrabzeichens KI. IV oder RA 5 bzw. FA 5 oder höher nachzu-

weisen (vgl. Durchführungsbestimmungen zu § 63). Für die Erstausstellung eines Longenführer-Ausweises (FN- Jahresturnierlizenz) ist das Longierabzeichen DLA IV bzw.

LA 5 Voraussetzung.

...

Teil D – Durchführungsbestimmungen (DB)

Seite 282/283

Durchführungsbestimmungen zu § 63
I. Leistungsklassen (Reiten/Fahren/Voltigieren)

...


3. Einstufungskriterien

Die Kriterien werden jeweils zum Ende eines Jahres für das folgende Kalenderjahr vom FN-Bereich Sport festgelegt und bei Änderungen im offiziellen Mittei- lungsorgan der FN veröffentlicht.
...
Voraussetzungen für Lkl. D6/S6/V6 und D5/S5/V5

Für die Einstufung in Lkl. D6/S6/V6 ist mindestens der Besitz des „Kleinen Reitabzeichens” DRA IV (bis 2013) bzw. RA 5 (ab 2014), für die Einstufung in die Lkl. D5/S5/V5 ist der Besitz des „Bronzenen Reitabzeichens” DRA III (bis 2013) bzw. RA 4 (ab 2014) nachzuweisen.
Sofern die Prüfung zum DRA III bzw. RA 4 nach dem 01.01.2000 abgelegt wurde, ist neben dem Bestehen der Prüfung zum DRA III bzw. RA 4 für die Einstufung in D5 und/oder S5 und/oder V5 eine Lizenzprüfung in der betreffenden Disziplin abzulegen. Wurde die DRA-III-Prüfung vor dem 01.01.2000 abgelegt, so ist die Abzeichen- prüfung ohne Lizenzprüfung für die Beantragung des Reitausweises (FN-Jahresturnierlizenz) Lkl. 5 ausreichend.

...
Teilnehmer aller Altersklassen können auch nach bestandener Prüfung des DRA III bzw. RA 4 (Dressur) oder DRA III bzw. RA 4 (Springen) die Einstufung in D5 oder S5 beantragen.
Voraussetzungen für Lkl. F6 und F5
Für die Einstufung in Lkl. F6 ist mindestens der Besitz des „Kleinen Fahrabzeichens” DFA IV (bis 2013) bzw. FA 5 (ab 2014), für die Einstufung in die Lkl. F5 ist der Besitz des „Bronzenen Fahrabzeichens” DFA III (bis 2013) bzw. FA 4 (ab 2014) nachzuweisen.
Sofern die Prüfung zum DFA III bzw. FA 4 nach dem 01.01.2000 abgelegt wurde, ist neben dem Bestehen der Prüfung zum DFA III bzw. FA 4 für die Einstufung in F5 eine Lizenzprüfung in der betreffenden Disziplin abzulegen. Wurde die DFA-III-Prüfung vor dem 01.01.2000 abgelegt, so ist die Abzeichenprüfung ohne Lizenzprüfung für die Beantragung des Fahrausweises (FN-Jahresturnierlizenz) ausreichend.
...

Warendorf, 12. Dezember 2013

Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. (FN) – Bereich Sport –
gez. Friedrich Otto-Erley, Leiter