Sandra Schäfer
Bronze DM2016

Simone Balzer
Bronze Westfälische Meisterschaft 2016

Philipp Schulte
Nachwuchschampionat Westfalen 2015

Laura Gläser
Märkische Meisterin 2015

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Quelle: Unser Partner Fahrsportkontor Wuppertal
Quelle: Unser Kutschenpartner "Fahrsportkontor Wuppertal"

Die grüne Saison steht vor der Tür – die ersten Turniere sind vielleicht schon genannt, allerhöchste Zeit für einige Informationen zur Kutschenwartung!

 
Es besteht bei einigen Kutschenherstellern die Möglichkeit, eine Art Inspektion durchführen zu lassen, um diese Kosten eventuell einzusparen möchten wir hier aufführen, was man mit etwas handwerklichem Geschick auch selbst am geliebten Wagen an Wartungsarbeiten durchführen kann. 

> Spiel der Radlager kontrollieren, ggf. nachziehen (handfest und eine viertel Umdrehung wieder zurück) 
> Kontrolle ob genug Bremsbelag auf den Bremsen ist 
> Radlager abschmieren mit einer Fettpresse 2-3 Hub pro Rad 
> Drehkranz fetten (am besten mit 2 Personen, einer dreht langsam nach links und rechts und einer schmiert ab 
> Bremsflüssigkeit kontrollieren und ggf. auffüllen 

Und hier noch die wichtigsten Anforderungen aus der LPO für das Turnier:

Generelle Anforderungen:

Sofern nicht anders ausgeschrieben 2-Achser, im Gelände nur 2-Achser! 
Ab Klasse A sind Lampen Pflicht, mit Kerzen, die zumindest einmal angebrannt sind, um den Funktionstest durchgeführt zu haben.

Seitliche Reflektoren (kosten 0,5 Abzug, wenn nicht vorhanden!) und runde Reflektoren hinten sind Pflicht. 

In Klasse E sind bei den 1-Achsern auch Räder mit "Fahrradspeichen" erlaubt. In Klasse E,A+M sind auch luftbereifte Wagen erlaubt. ACHTUNG: Aus sicherheitsrelevanten Gründen sollten im Gelände möglichst Wagen, die nicht luftbereift sind genutzt werden. Luftbereifte Räder können im Geländehindernis an Hölzern einen "Hochschraubeeffekt" auslösen und zum Umkippen des Wagens führen!

Gewichte im Gelände (In der Dressur und im Kegelparcours sind keine Gewichte vorgeschrieben!):

Für Klasse A + M gelten:

Typ                         Pony / Pferd
Einspänner :          90 kg / 150kg
Zweispänner:        225kg /  350kg
Vierspänner:         300kg / 600kg

in Kl.A und M darf mit Zweispännerwagen Vierspännig gefahren werden.

Spurbreite:

Gelände immer mindestens 125 cm

Dressur und Hindernis :

Ponys Klasse E, A und M max. 140cm, Klasse S min. 138cm
Pferde Einspänner wie Pony Einspänner
Pferde Zweispänner Klasse E, A+M max. 150cm, Klasse S min.148cm
Pferde Vierspänner Klasse E, A+M max 160cm, Klasse S min 158cm 

 

In der überarbeiteten LPO 2013 betreffen einige Änderungen auch uns Fahrer. Wir haben hier nochmals die Änderungen / Neuerungen aufgelistet:

(Quelle: fn-press, Deutsche Reiterliche Vereinigung Warendorf)

Warendorf (fn-press). Im kommenden Jahr tritt die neue Leistungs-Prüfungs-Ordnung in Kraft. Eine der wichtigsten Änderungen, die Einteilung in „offene“ und „geschlossene“ Prüfungen, betrifft die Fahrer zwar nicht, dennoch wurden auch im Fahrsport verschiedene zeitgemäße Neuerungen eingeführt. Nicht mehr der LPO zugeordnet sind alle Prüfungen aus dem Bereich Gespannkontrolle und Traditionsprüfungen. Diese haben ihren Platz künftig in der WBO. Und das ist neu: 

§ 40 

Dieser Paragraph regelt nunmehr verbindlich, dass bei Geländeprüfungen ein Arzt mit Erfahrung in der Versorgung schwerer Verletzungen vorgeschrieben ist, zusätzlich zu der vorgeschriebenen Anwesenheit eines Sanitätsdienstes. 

§ 41

Pflicht ist künftig auch die Anwesenheit eines Parcourschefassistenten in allen Gelände- und Hindernisprüfungen der Klasse S. Allerdings ist der Begriff nicht definiert und man muss darunter keinen geprüften Parcourschef verstehen, sondern ggf. auch einen fachlich versierten zuverlässigen Helfer.

Wir wollen nicht nur den Beifahrer des Jahres wählen, sondern auch etwas für die Beifahrer und Fahrer im nächsten Jahr tun. Hierzu bieten wir Anfang der Saison ein Training für das Dressur, Gelände- und Kegelfahren an.


Dressurtraining für Fahrer

Was ist bei Dressuraufgaben zu beachten? Analyse und Tips beim Fahren von Dressuraufgaben.

Kegeltraining für Fahrer

Was ist beim Kegelfahren zu beachten? Wie suche ich die beste Strecke, wie fahre ich die Hindernisse am Besten an? Theoretische und praktische Tips.

Geländetraining

Theoretische Durchsprache und Besichtigung eines Geländehindernisses. Grundlagen für den Beifahrer, Sicherheit und Linienführung. Praktische Übungen und gemeinsame Analysen.

Herr Zuchowski, die FSG WESTFALEN ist der jüngste Fahrverein in Westfalen. Bei einem anhaltenden Trend von Mitgliederschwund und nachlassendem Engagement ist das die Zeit für die Neugründung eines Vereins?

Gerade jetzt ist die ideale Zeit für eine Neugründung. Ich bin fest davon überzeugt, dass es entscheidend ist die Zeichen der Zeit zu verstehen und das Angebot entsprechend der Nachfrage zu organisieren. Unser Konzept ist einzigartig und absolut zielgruppenorientiert.

Einzigartig, wie meinen Sie das?

Nun, wir haben uns bei der Gründung ganz bewusst dazu entschlossen mit Aufstellung der Satzung den Fahrsport absolut in den Fokus des Vereins zu stellen. Gleichzeitig möchten wir aber auch die Beiträge möglichst niedrig halten und ein gutes Angebot für alle Fahrer bieten. Mit 30,- € Aktivenbeitrag und 15,-€ für passive Mitglieder ist uns dies gelungen. Ein weiterer Augenmerk liegt auf der Vernetzung der Fahrer in Westfalen.